Evi Paul


Meine Aquakalligrafik
     ……und wie ich dazu gekommen bin


Kunst und Musik, sind meine großen Interessen seit der Schulzeit und ich liebe Farben und ganz besonders Farbkombinationen. Ich habe Architektur studiert, weil mich auch das Konstruktive und die bauliche Umsetzung des künstlerischen Gedankens sehr interessiert (alternativ wäre ich Goldschmiedin oder Musikerin geworden).
Entwürfe, Ideen baulich umzusetzen ist in der Architektur machmal gar nicht so einfach – so ist mein Bürologo entstanden ARC (franz. Bogen) – ich spanne den Bogen von den Wünschen des Bauherrn zur baulichen Realisation – und nun spanne ich auch seit 2014 den Bogen von meinen Ideen zur künstlerischen Umsetzung.
Angefangen habe ich mit meiner Liebe zu den Farben - und zur Umwelt - mit einem Wiedereinstieg in das Aquarell und Kursen bei Barbara Schiestl-Seebacher und Christian Eckler. Ich liebe die Ruhe im Bild, aber auch Texturen, Muster die eine gewisse Lebendigkeit haben, begeistern mich (die kann man schön mit den verschiedenen Papierstrukturen, Malgründen umsetzen) und so kam ich neben den klassischen Aquarellfarben, die mit Pinsel aufgetragen werden zu den Aquarellstiften und Aquarellkreiden.
Und mein Weg geht weiter ….. über Qi Gong kam ich zur japanischen Kalligrafie - shodo-, in der ich seit zwei Jahren bei der Japanerin Misayo Kawashima Unterricht nehme (schon als Jugendliche habe ich mich im Chinesischunterricht mit der chinesischen Sprache bzw. Schrift beschäftigt) Die Liebe zum Experiment, zum Ausprobieren, die Neugier brachte mich über einen Kurs bei Claudia Szengel zur experimentellen Kalligrafie. Da geht’s nicht um die „Schönschrift“, um die Lesbarkeit, sondern um die künstlerische Umsetzung von Schrift, Text oder auch nur um grafische Schwünge/Texturen….. und  „Schreibgerät“ kann alles sein, was man in der Hand halten kann, nicht nur Stift und Feder, Pastell und Kreide auch Kamm, Bürste, Hölzer, ...

 

Copyright © 2017 Jennifer Stemp